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Dillingen zieht sich weiter nach oben

Wenn man im Sumpf steckt, kann man sich nicht immer wieder selber befreien. Beim Volleyball ist das anders. Die Volleyballer des TV Dillingens starteten mehr als unglücklich in die Saison und landeten direkt im Sumpf der Tabelle der Bezirksklasse. Doch so langsam packt sich die Mannschaft selber am Kragen und kämpft sich zurück in Richtung oberes Mittelfeld. Der nächste Schritt in diese Richtung wurde am vergangenen Wochenende beim Heimspieltag in der Sebastian Kneipp Halle unternommen.

Mit 11 Mann gegen Augsburg Hochzoll 2

Elf Mann stark war die Aufstellung der Dillinger selten, doch bei diesem Heimspiel wollte jeder dabei sein. Mit voller Motivation streiften sich die Männer ihre neuen blau roten Trikots über und machten den Hochzollern gleich von Beginn an klar, wer der Hausherr ist.

Der Wille mit klaren drei Punkten aus der Partie zu gehen war besonders im Angriffsabschluss der Heimmannschaft zu erkennen. Druckvoll und manchmal übermotiviert schlugen die Angreifer die Bälle ins gegnerische Feld. Doch die Fehlerquote war durchaus verkraftbar, sodass das Dillinger Spiel nie ernsthaft gefährdet war.

Zwar wurde der zweite Satz knapp an Augsburg Hochzoll 2 abgegeben, doch die Dillinger besannen sich schnell wieder und nutzen die gut besetzte Bank zu Auswechslungen. So gelangte auch der neu zum Team gestoßene Markus Heimbrock zu seinen ersten Einsätzen im Mittelangriff.

Zu verbessern bleibt im Nachgang der Angrifssaufbau aus Dankeball Situationen, sowie der Aufbau eines variablen Angriffs, der nicht immer mit dem Hammer ausgeführt werden muss. Manchmal reicht auch ein klug platzierter Ball in die Ecken des gegnerischen Feldes aus.

TV 1862 Dillingen(H)      DJK Augsburg Hochzoll II              3:1 (25:20,22:25,25:18,25:23)

Souverän gegen das Tabellenschlusslicht

Im Spiel zwei traf die Heimmannschaft dann auf das Schlusslicht der Tabelle aus Türkheim. Doch gerade die Spiele, die eigentlich von vornherein schon klar entschieden schienen, sind den Dillingern in der Vergangenheit schon öfters zum Verhängnis geworden. Doch es gelang eine im Durchschnitt überzeugende Leistung abzuliefern und den Gegner in seinem Spiel zu dominieren.

Mit Druck im Aufschlag wurden die Angriffsoptionen der Türkheimer aufgrund schlechter Annahme reduziert, worauf die Dillinger in Block und der Feldabwehr sicher aufspielten. Es gelang vor allem den neuen Spielern genügend Einsatzzeit zu bieten, um Spielpraxis aufzubauen.

TV 1862 Dillingen(H)      SVS Türkheim III               3:0 (25:18,25:23,25:16)

Für Dillingen:

Christian Sander, Markus Heimbrock, Andreas Ludewigt, Max Hartmann, Ivan Wonenberg, Edmond Böhm, Lukas Riesenegger, David Balheim, Woldemar Makelky, Marco Uhlmann, Jonas Diekmann