Gauliga

Regionalentscheid 2014: Dank Rechenfehler auf 1. Platz

Bereit für den Wettkampf: Dominik Leibel
Bereit für den Wettkampf: Dominik Leibel

Die ersten beiden Sieger der Gauliga-Saision 2014 hatten sich für den Regionalentscheid 2014 in Haunstetten qualifiziert. Folglich vertraten bei den Männern der TSV Wertingen und der TV 1862 Dillingen sowie bei den Jugendturnen die SpVgg Deiningen den Turngau Oberdonau bei der „schwäbischen Meisterschaft“.

Bei den Männern waren die Karten zunächst gut gemischt und die Chancen standen sowohl für Wertingen als auch für Dillingen gleich. Zwar konnten die Dillinger verletzungsbedingt nicht an allen Geräten auf ihr Zugpferd Thomas Fritsche zurückgreifen, dafür legten sie mit sauber gekonnten Übungen am Seitpferd ordentlich los. Aber auch die Wertinger turnten gekonnt auf hohem Niveau.

Zweimal schwäbischer Meister 2014. Anton Klenz und Matthias Wörner
Zweimal schwäbischer Meister 2014: Anton Klenz und Matthias Wörner

Zwar patzten die Dillinger am Boden und Barren, dennoch stand bei der Siegerehrung ein klarer Sieger fest: Der TV Dillingen vor Wertingen. Doch wer genau nachrechnet bemerkt einen fatalen Rechenfehler, der dem Austragendem Verein passiert ist: Am Barren wurden die besten vier Turner bewertet, statt der eigentlich vorgeschriebenen drei. Da Wertingen am Barren nur mit 3 Turnern an den Start ging, hatten sie hier das Nachsehen. Und dennoch, Wertingen gebührt nach den Regeln des Sports der erste Platz, jedoch hätte sich Dillingen ohnehin mit dem zweiten Platz für die bayrische Meisterschaft (Landesentscheid) in Hösbach qualifiziert. Zudem stellten die Dillinger in der Einzelwertung zwei erste Plätze: Anton Klenz und Matthias Wörner sind schwäbischer Meister 2014 geworden. Herzlichen Glückwunsch!

Die Jugendturner haben mit Rang 3 knapp die Qualifikation für Hösbach verpasst, dennoch stellten sie die beste Mannschaft aus dem Turngau Oberdonau.

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